Ultraschall in der Schwangerschaft

Grundregel

Nicht mehr als drei Ultraschall-Untersuchungen während der Schwangerschaft: In der 9.-12., 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche.
„Nirgendwo sonst auf der Welt wird so häufig wie in Deutschland mit Ultraschall untersucht. Ein Teil der überzähligen Ultraschalluntersuchungen muss wohl auch auf die Unsicherheit der Frauenärzte zurückgeführt werden. Mitunter kann eine Hebamme mit ihren Händen klären, was ein am Ultraschall geschulter Arzt nur noch durch den Schallkopf erfährt.“ (Prof. Rott, H.D.: zit. In „Sorgloser Umfang mit Ultraschall“, FAZ Nr. 206, 4.9.1996).

Wichtig

Ultraschalluntersuchungen sollten sicherheitshalber nicht vor dem Abschluss der 8. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Puls-Doppler-Verfahren sollte grundsätzlich nur bei Verdacht auf eine gestörte Entwicklung des Fetus eingesetzt werden.

Down Syndrom?

Da die Qualität der Ultraschalluntersuchung äußerst schwankend ist, sollten sich Schwangere mit dieser Fragestellung ausschließlich an besonders qualifizierte Ärzte wenden. In dem Artikel „Manche lernen es nie“, SZ 25.3.2008, werden entsprechende Zentren angegeben, die hier mit ihren Internet-Adressen aufgeführt werden: www.degum.de/445.html und www.fmf-deutschland.info/de.
Der besagte Artikel endet mit folgendem Satz: „Ein Screeningprogramm sollte von Qualitätssicherungs-maßnahmen begleitet werden, das sich sowohl auf die Fähigkeiten der Untersucher als auch auf die Qualität der Geräte bezieht.“

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